{"id":4403,"date":"2012-03-28T21:00:27","date_gmt":"2012-03-28T19:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seglerverein.de\/?p=4403"},"modified":"2012-03-28T21:00:27","modified_gmt":"2012-03-28T19:00:27","slug":"lvz-risikoabwagung-am-nordufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp1.s9v.de\/?p=4403","title":{"rendered":"LVZ: Risikoabw\u00e4gung am Nordufer"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zwei_blau\" style=\"vertical-align: top; float: right; margin-left: 20px;\" src=\"https:\/\/seglerverein.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/lvz_nordufer_zwenkauer-see.jpg\" alt=\"Zwenkauer See\" width=\"250\" height=\"167\" \/><strong>Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West will endlich mit Vorbereitungen f\u00fcr Leistungszentrum am Zwenkauer See beginnen.<\/strong> Der Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West hat zwei Domizile, eines am Markranst\u00e4dter Ufer des Kulkwitzer Sees und eines am Westufer des Cospudener Sees. Letzteres ist nur ein Interim. Seit Jahren warten der Vereins&shy;vorsitzende Roland Herrmann und seine 275 Mitglieder auf den Umzug an den Zwenkauer See. Am Nordufer wollen sie ihre Anker werfen. Geplant ist nicht nur ein Segelst\u00fctzpunkt, sondern in Absprache mit den Seglerverb\u00e4nden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen das mittel&shy;deutsche Leistungs&shy;zentrum f\u00fcr den Kinder- und Jugendbereich.<!--more--> Entsprechende Vertr\u00e4ge wurden bereits unterzeichnet.<\/p>\n<h3><b><center>Risikoabw\u00e4gung am Nordufer<\/center><\/b><\/h3>\n<p>Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West will endlich mit Vorbereitungen f\u00fcr Leistungszentrum am Zwenkauer See beginnen<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"5\"  cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\"><em>Zwenkau\/Leipzig.<\/em> &#8220;Am Zwenkauer See h\u00e4tten wir ideale Bedingungen. Das Gew\u00e4sser liegt zentral, hat Autobahnanschluss und ist ausreichend gro\u00df&#8221;, erkl\u00e4rt Christian Mammen vom Vereinsvorstand. Auf dem See k\u00f6nnten sogar internationale Ranglisten&shy;regatten nach olympischem Modus ausgetragen werden. &#8220;Die Region w\u00fcrde bei Seglern deutschlandweit in den Fokus r\u00fccken. Bislang kommen h\u00f6chstens Leute aus den angrenzenden Bundesl\u00e4ndern zu uns&#8221;, so Mammen.<br \/>\nAber noch ist der Zwenkauer See in Flutung und steht unter Bergrecht. Doch die Zeit dr\u00e4ngt. &#8220;Wir w\u00fcrden gern mit den Vorbereitungen beginnen, bekommen vom Zweckverband Neue Harth aber keine klare Aussage&#8221;, so Mammen. Nur eines wei\u00df er: Dass im Masterplan von 2005 formulierte Ziel, ein Hafenbecken im Trockenen anzulegen, werde nicht umgesetzt. Mit weitreichenden Folgen: Denn eine Steganlage kostet mindestens eine Million Euro. &#8220;F\u00fcr uns undenkbar. Die Mittel haben wir nicht&#8221;, sagt Mammen. Also setzen die Segler auf eine Alternative: Mooringanlagen wie sie am Bodensee \u00fcblich sind. Doch auch f\u00fcr diese Variante gilt, je fr\u00fcher, desto preiswerter\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"5px\">&nbsp; <\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\">Mammen verweist auf die mit der Stadt Leipzig getroffenen Absprachen: So hie\u00df es im Pachtvertrag zum Areal am Cospudener See 2001: &#8220;Die Parteien sind sich einig, dass der Standort eine Interimsl\u00f6sung darstellt. Mittelfristig werden die Parteien die Voraussetzungen schaffen, dass der Verein einen Standort am Zwenkauer See findet.&#8221; 2002 wurde der Vertrag in der Dienstberatung des damaligen Oberb\u00fcrgermeisters Wolfgang Tiefensee (SPD) best\u00e4tigt. Im November 2006 wandte sich Herrmann dann an den Zweckverband. Der Vereins&shy;vorsitzende wollte eine schriftliche Best\u00e4tigung, um weiterf\u00fchrende Beschl\u00fcsse zur Entwicklung des Grundst\u00fccks fassen zu k\u00f6nnen. Kai Braun, damals stellvertretender Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des ZV Neue Harth, z\u00e4hlte einige &#8220;Grundannahmen&#8221; auf. So sollte das Areal am Nordufer bei der \u00dcbergabe an den Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West \u00fcber eine Grundprofilierung einschlie\u00dflich Hafenbecken verf\u00fcgen, die Uferbereiche stabilisiert, das Gel\u00e4nde an das \u00f6ffentliche Verkehrsnetz angebunden und die medientechnische Erschlie\u00dfung vorgenommen sein. Auf einen Zeitpunkt legte sich Braun indes nicht fest: &#8220;Generell strebt der Zweckverband an, die Bedingungen zu erf\u00fcllen. Eine verbindliche Zusage kann jetzt nicht gegeben werden. In dem komplexen Verfahren spielen zu viele Sachverhalte au\u00dferhalb unseres Einflussbereichs eine Rolle.&#8221;\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zwei_blau\" src=\"https:\/\/seglerverein.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/lvz_nordufer_zwenkauer-see_706x125.jpg\" alt=\"Zwenkauer See\" width=\"706\" height=\"125\" \/>Ungeduldig: Vorstandsmitglied Christian Mammen hofft, dass der Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West bald am Nordufer mit den Vorbereitungen starten kann.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"5\" cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\">Sechs Jahre sp\u00e4ter hat sich daran im Grunde nichts ge\u00e4ndert. &#8220;Der Zweckverband hat gro\u00dfes Interesse, dass das Nordufer bald bebaut werden kann. Deshalb f\u00fchren wir seit langem Gespr\u00e4che mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft, derzeit sogar mit der h\u00f6chsten Ebene in Senftenberg&#8221;, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Heinrich Neu. Doch nach dem Ungl\u00fcck von Nachterstedt sei der Tagebausanierer vorsichtig geworden. Schlie\u00dflich handele es sich auch beim Nordufer um ein in 60 Meter Tiefe gesch\u00fcttetes Gel\u00e4nde. Von der Entscheidung der LMBV h\u00e4nge sehr viel ab, so Neu. Nicht nur f\u00fcr Investitionen am Nordufer, sondern auch am S\u00fcdufer. Etliche Investoren w\u00fcrden ihr Engagement zeitlich an die Freigabe aus dem Bergrecht binden.<br \/>\n<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"5px\">&nbsp; <\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\">\n&#8220;Wir rechnen mit einer Entscheidung noch vor dem 24. April&#8221;, sagt Neu und verbreitet zumindest Hoffnung. Dann findet die n\u00e4chste Verbandssitzung im Kap Zwenkau statt. Ein Tagesordnungspunkt soll die &#8220;Vorstellung eines weitestgehend abgestimmten Fahrplanes&#8221; sein. Mut mache laut Neu ein 2011 erstelltes Teilgutachten eines B\u00f6schungssachverst\u00e4ndigen. Dieser schlie\u00dft &#8220;Rutschungen am Nordufer weitestgehend&#8221; aus. Ein abschlie\u00dfendes Gutachten zur Standsicherheit k\u00f6nne aber fr\u00fchestens Ende 2015 vorgelegt werden. &#8220;Wir sind alle sehr bem\u00fcht, aber es ist eine schwierige Situation. Es geht um eine Risikoabw\u00e4gung&#8221;, betont Neu.<br \/>\nDer Vorsitzende des ZV Neue Harth, Zwenkaus B\u00fcrgermeister Holger Schulz (CDU), sagt: &#8220;Es ist nicht so, dass wir die Segler vergessen haben. Ein Leistungs&shy;zentrum kann ich nur begr\u00fc\u00dfen.&#8221; Er schl\u00e4gt vor, sich an einen Tisch zu setzen und einen realistischen Zeithorizont aufzustellen. Schulz warnt aber davor, schon jetzt Vertr\u00e4ge abzuschlie\u00dfen. <em>Ulrike Witt<\/em><br \/>&nbsp;<br \/><a href=\"http:\/\/www.lvz-online.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Volkszeitung<\/a> LVZ 28. M\u00e4rz 2012 &#8211; Seite 21\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Der Zwenkauer See befindet sich noch in der Flutung. Besondere Vorsicht ist am Nordufer notwendig. Es handelt sich &#8211; anders als das gegen\u00fcberliegende S\u00fcdufer &#8211; um 60 Meter hoch gesch\u00fcttetes Gel\u00e4nde. Der aktuelle Wasserstand lag gestern \u00fcbrigens bei 102,57 Metern \u00fcber Normalh\u00f6hennull. Das Ziel sind 113,5 Meter.<br \/>\n<br \/>\nngg_shortcode_1_placeholder ngg_shortcode_2_placeholder<br \/>\nWinterfotos vom 4. Februar am Nordufer des Zwenkauer Sees<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\n&shy;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West will endlich mit Vorbereitungen f\u00fcr Leistungszentrum am Zwenkauer See beginnen. 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