{"id":4335,"date":"2012-01-19T09:28:28","date_gmt":"2012-01-19T07:28:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seglerverein.de\/?p=4335"},"modified":"2012-01-19T09:28:28","modified_gmt":"2012-01-19T07:28:28","slug":"bergbaufolgen-rund-um-den","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp1.s9v.de\/?p=4335","title":{"rendered":"Bergbaufolgen rund um den .."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/seglerverein.de\/index.php?page_id=4335\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zwei_blau\" style=\"vertical-align: top; float: right; margin-left: 20px; margin-top: -55px\" src=\"https:\/\/seglerverein.de\/wp\/wp-content\/gallery\/2011_expovita2\/20110904_expovita_img_7124.jpg?i=1075255198\" alt=\"Hafen\" width=\"250\" height=\"167\" \/><\/a><b>LIZ 16. Januar 2012<\/b> \u201eDer Kulkwitzer See ist wie der Concordia-See bei Nachterstedt nicht saniert worden\u201c, schrieb denn auch unl\u00e4ngst die gr\u00fcne Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach&#8230; \u201eSowohl an nat\u00fcrlich entstandenen B\u00f6schungen als auch an nicht nat\u00fcrlich entstandenen B\u00f6schungen kann die Gefahr von Rutschungen nicht ausgeschlossen werden\u201c, gab dazu Sachsens oberster Bergmann im Ministerrang die klassische Radio-Jerewan-Antwort. &nbsp;  &nbsp;  &nbsp;  &nbsp; <!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b><center>Bergbaufolgen rund um den Kulkwitzer See:<\/b><br \/> \u201cS\u00e4chsisches Oberbergamt sucht nach Gefahrenstellen\u201d<\/center><\/h3>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"5\"  cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\"><em>Markranst\u00e4dt.<\/em> Das S\u00e4chsische Oberbergamt sucht nach Gefahrenstellen in dem ehemaligen Kohlerevier bei Markranst\u00e4dt. Das geht aus einer Antwort der s\u00e4chsischen Regierung auf eine Kleine Anfrage der gr\u00fcnen Landtagsabgeordneten Gisela Kallenbach hervor. Auch die Gefahr von Rutschungen am Kulkwitzer See k\u00f6nne nicht ausgeschlossen werden, hei\u00dft es dort.<\/p>\n<p>Mit Kulkwitzer Revier verbinden heute viele Badespa\u00df und Tauchvergn\u00fcgen. Doch Revier ist ein Begriff aus der Bergmannssprache: Vor gut hundert Jahren begann hier der Abbau von Braunkohle im Tief- und Tagebau. So ist auch der Kulkwitzer See ein geflutetes Bergbaurestloch.<\/p>\n<p>Seit mehr als zwei Jahren fragen sich Menschen in Mitteldeutschland besorgt, wie es um die Sicherheit in diesen ehemaligen Bergbaugebieten steht. Denn am 18. Juli 2009 kam es am Concordiasee in Nachterstedt bei Aschersleben zu einem Erdrutsch. Drei Menschen sind seitdem vermisst.<\/p>\n<p>\u201eDer Kulkwitzer See ist wie der Concordia-See bei Nachterstedt nicht saniert worden\u201c, schrieb denn auch unl\u00e4ngst die gr\u00fcne Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach in einer Kleine Anfrage an Sachsens Staatsregierung. Lediglich in Teilbereichen seien Ma\u00dfnahmen ergriffen worden, um die Erosion zu bremsen und steile Uferb\u00f6schungen zu stabilisieren, so die Leipziger Parlamentarierin unter der \u00dcberschrift \u201eGefahr von Erdrutschen am Kulkwitzer See bei Markranst\u00e4dt\u201c weiter. Zudem verwies Kallenbach in ihrer Anfrage darauf, dass in der N\u00e4he von Markranst\u00e4dt bereits einige \u00e4ltere Sch\u00e4chte eingest\u00fcrzt sind.\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"5px\">&nbsp; <\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\">\n\u201eIn Gebieten mit Altbergbau k\u00f6nnen Tagesbr\u00fcche oder andere negative Auswirkungen auf die Tagesoberfl\u00e4che nicht ausgeschlossen werden\u201c, beschied dazu Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) in seiner Antwort.<\/p>\n<p>Einen Tagesbruch in der Gegend, n\u00e4mlich auf Albersdorfer Gemarkung, sei bis letzten November bereits vom S\u00e4chsischen Oberbergamt gesichert worden, teilte der Minister weiter mit. Gegenw\u00e4rtig wertet nach Angaben des Ministers das Amt auf der Suche nach m\u00f6glichen weiteren Gefahren Altakten aus. Hierzu soll es im ersten Quartal diesen Jahres einen Bericht geben.<\/p>\n<p>Von besonderem Interesse ist f\u00fcr Kallenbach in diesem Zusammenhang die Hochkippe am S\u00fcdwestufer des Sees. \u201eHier k\u00f6nnten durch Frost, Wasser und Setzungen sowie Wellenschlag die Ufer soweit destabilisiert werden, dass sie in den See rutschen\u201c, bef\u00fcrchtete die Umweltexpertin in ihrem Fragenkatalog.<\/p>\n<p>\u201eSowohl an nat\u00fcrlich entstandenen B\u00f6schungen als auch an nicht nat\u00fcrlich entstandenen B\u00f6schungen kann die Gefahr von Rutschungen nicht ausgeschlossen werden\u201c, gab dazu Sachsens oberster Bergmann im Ministerrang die klassische Radio-Jerewan-Antwort.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich liegt f\u00fcr das Tagebaurestloch Kulkwitz \u2013 Miltitz ein amtlicher Standsicherheitsnachweis vor, teilte Morlok weiter mit. Dieser wurde am 28. Januar 1984 erteilt. Im Jahre 2009 folgten zwei Nachtr\u00e4ge, die die Stadt Markranst\u00e4dt anforderte, als sie sich dem Bebauungsplan f\u00fcr das Westufer des Kulkwitzer Sees widmete.<\/p>\n<p>\u201eDas Baugrundrisiko f\u00e4llt auf die Grundeigent\u00fcmer oder m\u00f6gliche Bauherren\u201c, hei\u00dft es weiter in der Regierungsantwort. Denn f\u00fcr den Bereich des Kulkwitzer Sees gebe es keinen Rechtsnachfolger des Bergbautreibenden.<br \/>\nGernot Borriss <br \/>&nbsp;<br \/><a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Politik\/Region\/2012\/01\/Bergbaufolgen-rund-um-den-Kulkwitzer-See-40607.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Internet Zeitung<\/a> &#8211; 16. Januar 2012\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zwei_blau\" style=\"vertical-align: top;\" src=\"https:\/\/seglerverein.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/seglerhafen_kulkwitz_cimg5305.jpg\" alt=\"Seglerhafen Kulkwitzer See\" width=\"706\" height=\"235\" \/><\/p>\n<p>\n&shy;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LIZ 16. Januar 2012 \u201eDer Kulkwitzer See ist wie der Concordia-See bei Nachterstedt nicht saniert worden\u201c, schrieb denn auch unl\u00e4ngst die gr\u00fcne Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach&#8230; \u201eSowohl an nat\u00fcrlich entstandenen B\u00f6schungen als auch an nicht nat\u00fcrlich entstandenen B\u00f6schungen kann die Gefahr von Rutschungen nicht ausgeschlossen werden\u201c, gab dazu Sachsens oberster Bergmann im Ministerrang die klassische Radio-Jerewan-Antwort. 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