{"id":4329,"date":"2012-01-12T22:30:40","date_gmt":"2012-01-12T20:30:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seglerverein.de\/?p=4329"},"modified":"2012-01-12T22:30:40","modified_gmt":"2012-01-12T20:30:40","slug":"lvz_2012-01-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp1.s9v.de\/?p=4329","title":{"rendered":"SVLSW sieht Zukunft in Markranst\u00e4dt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zwei_blau\" style=\"vertical-align: top; float: right; margin-left: 20px; \" src=\"https:\/\/seglerverein.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/seglerhafen_kulkwitzersee_cimg9169.jpg\" alt=\"Jugendsteg Kulkwitz\" width=\"250\" height=\"167\" \/><b>LVZ 11. Januar 2012<\/b> \u201cGerade f\u00fcr die Jugendarbeit sind gute Rahmen\u00adbedingungen wichtig, um langfristig konkurrenz\u00adf\u00e4hig zu bleiben. Dass M\u00e4dchen und Jungen sich heute gemeinsam umziehen, ist obsolet\u201d &nbsp;  &nbsp;  &nbsp;  &nbsp; <!--more--><br \/>\n<br \/>&nbsp;<\/p>\n<h3><b><center>Erster Standort Kulkwitzer See<\/b><br \/>Seglerverein Leipzig S\u00fcd-West sieht Zukunft in Markranst\u00e4dt<\/center><\/h3>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"5\"  cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\"><em>Markranst\u00e4dt.<\/em> Das DDR-Flair ist noch sichtbar, die Entwicklung am Westufer des Kulkwitzer Sees liegt schon deutlich in der eisigen Luft. Beide stellen f\u00fcr den Seglervereins Leipzig S\u00fcd-West gro\u00dfe Heraus&shy;forderungen dar. Dieser hat seinen Hauptsitz am Westufer des Kulkwitzer Sees in Markranst\u00e4dt und insgesamt 300 Mitglieder. Davon sind insbesondere die j\u00fcngsten ziemlich erfolgreich. Sie haben sich an Ranglisten&shy;regatten in ganz Deutschland erfolgreich beteiligt. Die andere gro\u00dfe Gruppe der aktiven Segler stellen die \u00e4lteren Herren, wie Vereinssprecher Christian Mammen sagt. Und die &#8211; haupts\u00e4chlich Wochenend&shy;segler &#8211; sind mit der Ausstattung des Vereins ganz zufrieden.<br \/>\nMammen verweist auf eine Reihe von Jollenkreuzern, &#8220;Marke Eigenbau&#8221; und aus DDR-Zeiten, die neben einigen neueren Rennbooten die Flotte ausmachen. Eigentlich seien sie ein Oldtimer-Verein, sagt Mammen augen&shy;zwinkernd. &#8220;Wir w\u00fcrden gern andere Segler mit Oldtimer-Booten einladen&#8221;. Doch da geht das Problem los. Denn was die heimischen Segler nicht weiter st\u00f6rt, kann f\u00fcr G\u00e4ste ein Problem sein.<br \/>\n&#8220;Jollen-Segeln ist ein feuchter Sport. Da wollen die Aktiven sich bei uns auch umziehen und duschen k\u00f6nnen&#8221;, sagt Mammen. Das ist bei dem Verein derzeit aber nicht m\u00f6glich. Lediglich einen Holzst\u00e4nder als Umkleide kann der Verein bieten.<br \/>\n&#8220;Gerade f\u00fcr die Jugendarbeit sind gute Rahmen&shy;bedingungen wichtig, um langfristig konkurrenz&shy;f\u00e4hig zu bleiben. Dass M\u00e4dchen und Jungen sich heute gemeinsam umziehen, ist obsolet&#8221;, sagt Mammen. Derzeit punkte der Verein vor allem mit sehr engagierten ehrenamtlichen \u00dcbungsleitern.<br \/>\nAd\u00e4quate R\u00e4umlichkeiten, mit denen der Verein sich sehen lassen kann, stehen auf der Wunschliste denn auch weit oben. Schlie\u00dflich werden am Kulkwitzer See jedes Jahr auch zwei Ranglistenregatten ausgetragen, zu denen Teilnehmer aus ganz Deutschland kommen.\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"5px\">&nbsp; <\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"48%\">\nDoch zun\u00e4chst ist Mammen froh, dass am Kulkwitzer See zumindest Planungssicherheit herrscht. &#8220;Positiv ist, dass uns die Stadt im Rahmen des Bebauungsplans f\u00fcr das Westufer eine weitere Entwicklung zugestanden hat&#8221;, sagt er. Ein Wehrmutstropfen bleibt jedoch und der ist nicht klein: Rund 25000 Euro kostet er. Denn die Segler d\u00fcrfen nach den Bebauungspl\u00e4nen zuk\u00fcnftig nicht den Promenadenrundweg als Zufahrt nutzen. Vielmehr m\u00fcssen sie auf dem von ihnen gepachteten Gel\u00e4nde eine Zuwegung schaffen. Die finanziellen Mittel daf\u00fcr m\u00fcssen sie selber aufbringen. &#8220;Das wird f\u00fcr unseren Verein schon ein Kraftakt&#8221;, sagt Mammen.<br \/>\nUnd es werden weitere finanzielle Herausforderungen in den n\u00e4chsten Jahren hinzukommen. Derzeit hat der Verein einen zweiten kleineren Standort am Westufer des Cospudener Sees. Doch dort bestehen keine Entwicklungs&shy;m\u00f6glichkeiten. Stattdessen sollen die Segler nach dem Willen der Stadt Leipzig 2013 an den im Entstehen begriffenen Zwenkauer See umziehen. &#8220;Das hei\u00dft aber, dass dort alles von neuem aufgebaut werden muss, vom Anleger bis zum Vereinsheim. Das ist ein enormer Aufwand.&#8221; So wirklich kann Mammen sich die Zukunft am Zwenkauer See denn auch noch nicht vorstellen, nicht nur wegen der un\u00fcberschaubaren Kosten. Im Moment k\u00f6nne man schlie\u00dflich noch gar nicht sagen, wie schnell der Fortgang dort voranschreite.<br \/>\nDeshalb sieht der Verein den Kulkwitzer See auch als seinen ersten Standort und will im n\u00e4chsten Jahr zun\u00e4chst das Parkplatzproblem angehen. Auch die Stellfl\u00e4chen m\u00fcssen von den Seglern eingerichtet werden und gro\u00df genug sein, um Wendem\u00f6glichkeiten f\u00fcr die gro\u00dfen Bootsanh\u00e4nger zu bieten. &#8220;Au\u00dferdem w\u00fcrden wir in einem ersten Schritt gern Fundamente f\u00fcr vern\u00fcnftige Umkleider\u00e4ume schaffen, so weit es unsere Mittel zulassen&#8221;, so Mammen. Verr\u00fcckt machen mag der ruhige Norddeutsche von der Ostsee sich noch nicht: &#8220;Einen Schritt nach dem anderen!&#8221;<br \/>\nKerstin Leppich<br \/>&nbsp;<br \/><a href=\"http:\/\/www.lvz-online.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Volkszeitung<\/a> &#8211; 11. Januar 2012 &#8211; Seite 21\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zwei_blau\" style=\"vertical-align: top;\" src=\"https:\/\/seglerverein.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/seglerhafen_kulkwitz_cimg5305.jpg\" alt=\"Seglerhafen Kulkwitzer See\" width=\"706\" height=\"235\" \/><\/p>\n<p>\n&shy;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LVZ 11. Januar 2012 \u201cGerade f\u00fcr die Jugendarbeit sind gute Rahmen\u00adbedingungen wichtig, um langfristig konkurrenz\u00adf\u00e4hig zu bleiben. 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